Test: Black-Bear Bio-Energie Riegel

Ich kam neulich in den Genuss, einen neuen Energie-Riegel zu testen. Der Black-Bear Riegel (www.black-bear.at) unterscheidet sich deutlich von den gängigen Riegeln der grossen Hersteller. Das fängt schon bei der Verpackung an, die mit zwei separaten Päckchen zu je 35g sich hervorragend eignet, um mit der hungrigen Lauffreundin geteilt zu werden.

Die Farbe des Riegels ist auch aussergewöhnlich, da die Masse hauptsächlich dunkelbraun ist, mit einigen hellbraunen Stückchen.

Black Bear Energieriegel

Black Bear Energieriegel

Der eigentliche Clou sind aber die Inhalte. Durch die Verwendung von ausschliesslich natürlichen Stoffen ergibt sich ein sehr leckerer Riegel mit gut abgestimmten Inhalten für lange Aktivitäten. Etwa die Hälfte der Zutaten sind getrocknete Datteln, danach Süsskirschen, Mandeln, Cashews, Cranberries, Maca und Steinsalz.

Die Zusammensetzung ergibt entsprechend etwa 50% Kohlenhydrate vor allem mit verhältnissmässig niedrigem GI-Wert, 14% Fett (angenehm magenschonend bei Ausdauerleistungen), 8% Proteine und 8% Ballaststoffe.

Der Geschmack ist angenehm, etwas säuerlich (gut für den Speichelfluss), nicht zu süss, recht komplex durch die Nüsse und das Salz. Man muss etwas kauen und kann den Riegel nicht in Eile runterschlingen, dafür hat man mehr davon.

Durch den fruchteigenen Zucker sollte man keine allzu schnelle aufputschende Wirkung erwarten, im Gegenzug macht der Riegel aber recht lange satt.

Black Bear Energierigel

Black Bear Energierigel

Ich kann mir gut vorstellen, dieses Produkt bei langen Ausdaueraktivitäten, vor allem auf dem Rad, dabeizuhaben. Der Preis ist etwas hoch (CHF 7.90 pro Doppelpack), aufgrund der natürlichen Zutaten, die fast alle ausser dem Salz aus biologischen Anbau stammen. Dafür bekommt man aber auch etwas abwechslungsreiches von der sterilen Chemie-Kost und fühlt sich ein wenig wie ein Steinzeit-Sportler, der vielleicht ähnliches gegessen hat.

Pilates – Contrology

Je mehr ich Sport mache, umso mehr wird mir klar, wie denn feine Unterschiede in der Körperwahrnehmung den Bewegungsablauf beeinflussen. Dadurch lerne ich immer mehr, meinen Körper in die richtige Haltung zu bringen und z.B. durch eine bessere Stützfunktion im vorne im Oberkörper den Rücken und die Schultern zu entlasten, die Hüfte gerade zu halten und die Beine freier zu schwingen. Als folge kann ich länger, entspannter und schneller laufen.

Ermöglicht wird das ganze durch Joachim, meinen Contrology-Pilates Trainer, der schon vor der ersten Behandlung mit geübtem Blick erkannt hat, wo bei mir die Probleme liegen. Seit meiner Jugend habe ich eine Skoleose, und seitdem ich mich erinnern kann habe ich einen verspannten Nacken und teils recht steife Lendenwirbel. Endlich komme ich dazu, diese alten Leiden in den Griff zu bekommen.
Joachim und seine Kolleginnen haben ein sehr professionelles Studio in Zürich, wo sie mit sehr fortschrittlichen aber bewährten Methoden in Einzeltrainings oder in Gruppen arbeiten.
Weitere Details findet ihr hier: http://www.pilateszone.ch

 

Zürich Marathon – Saisonbeginn und neue Tests

Letztes Wochenende war der Zürich Marathon, wie immer natürlich mit der Marathonmesse davor. Dort hatte ich Gelegenheit mit einigen Herstellern zu sprechen und neues Material auszuprobieren. Gelaufen bin ich zwar mit meinem klassischen Material (Vibram FiveFingers Bikila), aber ich werde an dieser Stelle schon bald über zwei neue Schuhe anderer Hersteller berichten können: Leguano und ZEM. Wie sind sie im Vergleich zu den Vibrams und den anderen bisher getesteten Schuhen?

Ausserdem konnte ich zwei Ernährungsprodukte ausprobieren, eins ist sehr natürlich (ein Riegel aus Trockenfrüchten und Nüssen), das andere ein besonderer Cocktail aus allem, was nach heutigem Forschungsstand maximale Leistung bringt, ein Kohlenhydrat/Protein Mix mit einigen Zusätzen. Auch dazu demnächst mehr.