Igitt, ist das vegan?

 

Seit etwa 2 Wochen röhrt bei mir morgens der Küchenmixer. Nach einem inspirierenden Besuch bei einem Freund in Frankfurt bin ich auf den Geschmack gekommen. Seitdem habe ich meine Ernährung kräftig umgekrempelt. Ich esse viel weniger Fleisch und nehme weniger Milchprodukte und Ei zu mir. Auch den Kaffee-Konsum konnte ich reduzieren, von 3-4 Espresso-Portionen pro Tag auf eine. Als letztes sind dann auch noch die einfachen Stärke-Produkte vom Speisenplan weitgehend gestrichen bzw. stark reduziert worden: Nudeln, Reis, Brot.

Dafür stehen jetzt alle mögliche Früchte,  Gemüse, Salate, Kerne und Samen auf dem Speiseplan.  Die Ideen dafür sind inspiriert aus dem Buch „Thrive“ und aus „Vegan for Fit„, allerdings improvisiere ich stark.

Zum Frühstück gibt’s z.B. einen wilden Mix aus Früchten, aber auch gerne mal mit Avocado, Rosenkohl oder Spinat versetzt. Die kleingehackten Fasern vertrage ich sehr gut und sie liefern lange über den Morgen Energie. Für die kurzfristige Energie sind auch gerne Datteln oder getrocknete Aprikosen mit drin, so habe ich auch ohne Kaffee einen guten Start in den Tag.

Als Snack hat sich bei mir das Studentenfutter durchgesetzt, das macht sich auch sehr gut nach dem Training.

Bisher kann ich folgende Wirkungen feststellen:

  • Die Reaktionen meiner Umwelt sind sehr unterschiedlich. Eine Kollegin bei der Arbeit ist schon eingestiegen auf dieses Konzept. Meine Kindern wenden sich mit Stirnrunzeln ab, bei den Smoothies. Meine Frau würde allerhöchstens die roten Smoothies probieren, aber nur, wenn kein „Gemüse“ drin ist.
  • Mein Körpergewicht hat sich auf dem Niveau von vor dem Gigathlon stabilisiert, obwohl ich damals 15 Std. Sport pro Woche gemacht habe und derzeit nur 3-4 Stunden mache
  • Meine Lust auf Fleisch geht gegen null. Ich spüre kaum das Bedürfnis so etwas zu essen, der Körper scheint sich sehr schnell zu entwöhnen
  • Ich habe auch keine Lust mehr auf Snickers, Gummibärchen oder Plätzchen. Der Körper scheint schon gelernt zu haben, woher er gescheite Energie bekommen kann.
  • Schlaf ist besser, weniger Wachphasen um 3 Uhr morgens.
  • Energie ist gut, weniger Hungerphasen über den Tag (sonst gerne 2 Stunden nach dem letzten Kaffee)
  • Ich fühle mich ruhig, wenig gestresst und recht ausgeglichen.
  • Das Mixen macht Spass und ich entdecke auch andere Spezialitäten wieder: Quinoa, Amaranth, Linsen.
  • Meine Verdauung ist ruhiger.

Das werde ich also weiter verfolgen. Vor allem bin ich neugierig auf die neue Ernährung mit dem intensiveren Training, was ich bald beginnen werde. Darüber werde ich natürlich auch wieder berichten. Seid ihr schon neugierig?

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